„Heute würden wir härter formulieren!“

dattginzel swDie Revision ist verworfen, der Freispruch für Datt und Ginzel erster Klasse – doch die Arbeit am Sumpf geht weiter…

Der 13. August 2010 war der schwerste Tag ihrer Laufbahn: Die beiden freien Leipziger Journalisten Thomas Datt (45) und Arndt Ginzel (40) wurden wegen übler Nachrede vom Amtsgericht Dresden zu einer Geldstrafe von jeweils 2500 Euro verurteilt. Sie berichteten Anfang 2008 über den Verdacht von Kontakten hochrangiger sächsischer Justizbeamter ins Leipziger Rotlichtmilieu berichtet, aufgrund weitreichender Vernetzung der Akteure unter das Label „Sachsensumpf“ subsumiert wurde. Die Nebenklägerin wollte sie sogar ein Jahr im Gefängnis sehen, zumindest aber gehörigen Schadenersatz (vgl. DJV-Kurier 72 & DJV-Kurier 73). Mehr von diesem Beitrag lesen

Journalistenprozess …und kein Ende

dnn-sw qb-neue-runde-im-journalistenprozessAlle und aktuelle Informationen zum Prozess in unserem Blog aktuell

Winkelgänge der Justiz

Nachdem das Landgericht Dresden Mitte Dezember 2012 im Dresdner Journalistenprozess* zugunsten der freien Journalisten Thomas Datt und Arndt Ginzel entschieden hat und beide frei sprach, kündigte die Staatsanwaltschaft Revision an. Seit März liegt nunmehr die schriftliche Begründung vor. Damit sind die formalen Voraussetzungen für einen Revisionsantrag erfüllt. Staatsanwalt Kohle fordert in seiner Begründung vom Oberlandesgericht Dresden, dass es die Angelegenheit zur Neuverhandlung an eine andere Strafkammer des Landgerichts Dresden zurück verweist. Damit könnte es zu einer Neuauflage des Prozesses kommen. Mehr von diesem Beitrag lesen

„…DJV kann auch Kirche“

bvt-aktion swKasseläner, Brüder Grimm und Qualitäts-Journalismus

Zum Bundesverbandstag 2012 in Kassel (Dokumentation)

Wenn einer eine Reise zu einem DJV-Verbandstag tut…da kann er was erzählen. War das auch jüngst in Kassel so ? War so. Denn in der Stadt der Brüder Grimm – die mit ihren Werten einer damals neuen Zeit Anstand, Sittlichkeit, Mut, Treue und Bescheidenheit vermitteln wollten – hörten wir wenige Märchen, vielmehr konnte der über allem thronende, überlebensgroße Herkules als „Kopf“ einer sieben Kilometer langen barocken Achse beobachten, wie die aus allen deutschen Landen stracks herbeigeeilten knapp 300 gewerkschaftlichen Journalistinnen und Journalisten fleißig, gestrafft diskutierten und manches Zukünftige beschlossen. Mehr von diesem Beitrag lesen

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